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Elementarbuch Abschnitt 2

Abschnitt 2
Neue Weltordnung – Der zweite Weltkrieg bis 1973
Der Kalte Krieg und Projekt ‘Paperclip’

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 bildeten sich zwei Länder als Übermächte in einer verwüsteten Welt: die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion. Die zwei Feinde lieferten sich einen Wettkampf bei der Anwerbung von Verbündeten. Während Europa geschwächt war und die UNO gegründet wurde, boten die USA wirtschaftliche Hilfe in Form des Marshallplans. Durch den ‘Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe’ bot die Sowjetunion politische und militärische Unterstützung durch neue Verbündete und Interessengruppen. Mit dem Ziel, die technische Oberhand zu gewinnen, kämpften die Vereinigten Staaten und die UdSSR darum, wer die meisten Wissenschaftler aus den besiegten Achsenmächten auf seine Seite ziehen konnte. Viele bekannte Persönlichkeiten entkamen den Nürnberger- und Tokio-Prozessen, indem sie in die Vereinigten Staaten flohen, wo ihnen im Tausch für ihre Dienste politische Immunität gewährt wurde. Dies war die Operation Paperclip, die vom US-amerikanischen Außenministerium von 1946 bis 1957 durchgeführt wurde. Die USA waren erfolgreich bei der Anwerbung von Raketenwissenschaftlern wie Wernher von Braun, deutschen Ärzten wie Victor Kerber und Alvin Kurtzweil, japanischen Ärzten wie Takeo Ishimaru und wohlhabenden deutschen Industriellen wie Conrad Strughold.

Der Zeus-Faber-Vorfall

Das Militär wurde sich der Existenz Außerirdischer während des zweiten Weltkriegs bewusst. Es gab viele Sichtungen von unbekannten Flugobjekten durch Air Force Piloten. Die UFOs erreichten als “Foo Fighters” Bekanntheit. Die erste mediale Berichterstattung am 24. Juni 1947 verpasste ihnen den Namen “Fliegende Untertassen“.

Während des Krieges in der Pazifikregion im Jahr 1945 versuchte die Luftwaffe der Vereinigten Staaten einen dieser ‘Foo Fighters’ abzuschießen. Das UFO brachte auch einige andere Flugzeuge zum Absturz. Das U-Boot ‘Zeus Faber’ wurde ausgesandt, um es zu bergen. Als Tarnung wurde behauptet, dass die abgestürzten Flugzeuge die dritte Atombombe, die für Japan bestimmt war, an Bord hätten und dass die Besatzung der ‘Zeus Faber’ diese bergen sollte, damit sie nicht den Russen in die Hände falle. An der Bergungsstelle übernahm das schwarze Öl aus dem UFO die Kontrolle über den Kapitän des U-Boots. Durch die Bedrohung von japanischen Patrouillen entdeckt zu werden und in Verbindung mit der austretenden Radioaktivität kam es zur Meuterei. Diese zwang das schwarze Öl, den Körper des Kapitäns zu Verlassen. Nur sieben Männer der U-Boot-Mannschaft überlebten die Strahlung des abgestürzten UFOs. Im Jahr 1953 verstarb der letzte der verstrahlten Seemänner. Zuvor wurde er jedoch von drei Männern befragt (unter ihnen waren William Mulder und C.G.B. Spender). Sie waren die Quelle mit Informationen aus erster Hand, welche die amerikanischen Regierung zum schwarzen Öl hatte. Und für eine lange Zeit auch die einzige.

Quellen: historische Berichte, 3X15: Piper Maru, 3X16: Apocrypha

Der Roswell-Absturz

Bei dem berühmten Vorfall am 02. Juli 1947 in Roswell, New Mexico, handelte es sich um den Absturz eines UFOs. Das US-Militär barg die Überreste des Schiffs und die Leichen seiner Besatzung. Die Wahrheit wurde vor der Öffentlichkeit vertuscht. Da es sich dabei um den ersten Absturz handelte, der vertuscht werden musste, war die Ausführung nicht so erfolgreich wie bei den folgenden.
Als Deckmantel wurde behauptet, ein Wetterballon wäre abgestürzt. Eine Organisation mit dem Namen ‘Majestic 12’ – oder auch ‘MJ-12’ – wurde gegründet. Diese bestand aus hochrangigen Mitgliedern des Militärs und erstklassigen Wissenschaftlern, die das außerirdische Schiff und die Körper versteckten und diese studierten.

Das US-amerikanische Militär erkannte, dass durch das Studium des UFOs technologische Überlegenheit über die Sowjets erlangt werden konnte. Die Erforschung führte dazu, dass in streng geheimen Militärbasen wie Groom Lake in Nevada oder in der Ellens Air Force Base in Idaho durch „Nachkonstruktion“ des Roswell-Schiffs ein militärisches UFO gebaut wurde.
Das US-Militär war mehr als glücklich darüber, UFOs abzuschießen um somit ihren Ingenieuren mehr Materialien zur Verfügung zu stellen, mit denen noch mehr bahnbrechende Entwicklungen durch die Ingenieure gemacht werden konnten. Technologien, die für neue militärische Luftfahrzeuge oder die in Zusammenarbeit mit der zivilen Luft-und Raumfahrt verwendet werden können.

Die Katalogisierung und das ‘SEP’

Mit dem Beginn des Kalten Krieges überkam die Öffentlichkeit und die Politiker die Angst vor einem bevorstehenden atomaren Holocaust. Damit die Verstorbenen nach einem nuklearen Anschlag identifiziert werden konnten mussten genetische Informationen gesammelt werden. Die US-Regierung ordnete die Erstellung einer geheimen Datenbank mit Gewebeproben eines jeden Staatsbürgers an. Die Proben wurden offiziell während der Pocken-Impfung entnommen, welche als Teil des WHO-SEP ( globales Pocken-Aurottungsprogramm der Weltgesundsheitsbehörde) Pflicht wurden. William Mulder war eine der Personen, die diese Katalogisierung leiteten.

Strughold, ein reicher deutscher Industrieller, der in den USA unter dem Schutz des Projekts Paperclip stand, hatte Verbindungen zu strategisch wichtigen Kontaktpersonen. Er förderte die Unterstützungen der Regierung, indem er eine seiner Minen der Regierung als Lagerungsstätte für die Katalogisierungsdatenbank zur Verfügung stellte.

Regierungs- und UNO-Maßnahmen

Eine steigende Anzahl von UFO Sichtungen im Juli 1947 und das mediale Interesse rund um den Roswell-Absturz führten zu einem öffentlichen Interesse an UFO-Phänomen. Die Konsequenz daraus war das ‘Project Sign’, das gegen Ende des Jahres 1947 als offizielle Studie der US-Regierung in Zusammenarbeit mit der US-Luftwaffe in Auftrag gegeben wurde.
Umfangreiche Recherchen führten nun dazu, dass die Wahrheit ans Licht kam: Dass dies wirklich Schiffe waren, die nicht sowjetischen sondern unbekannten Ursprungs waren und mit wahrscheinlich bedrohlichen Absichten. In dem Versuch, die Wahrheit unter einem Berg von Akten zu verbergen, wurde das ‘Project Sign’ gegen Ende des Jahres 1948 in ‘Project Grudge’ umbenannt und dann 1952 abermals in ‘Project Blue Book’.

Die Daten, die aus dem Roswell-Schiff gesammelt und analysiert werden konnten, ergaben, dass die Bedrohung, welche die Außerirdischen darstellten, durchaus offensichtlich war. Eine globale Kolonisierung stehe bevor und sie würde 2012 stattfinden. Sie war gut durchdacht und die Menschheit war in keiner Weise darauf vorbereitet, sich ihr entgegenzustellen. Um eine Massenpanik zu verhindern, wurde es zu einer Angelegenheit nationaler Sicherheit, die wirkliche Natur der UFOs vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Die Bedrohung, welche die Außerirdischen darstellten, war größer als die Feindschaft zwischen den USA und der UdSSR. Die Angelegenheit wurde im Geheimen der UNO vorgetragen. Die USA, die UdSSR, Großbritannien, Frankreich, die beiden deutschen Nationen (DDR & BRD) sowie China – sie alle nahmen an diesem UN-Gremium teil. Die Sicherheitsresolution 1013 wurde beschlossen: jedes Land, das ein außerirdisches Lebewesen fangen würde, hätte es zu vernichten.

Quellen: historische Berichte, UFO-Geschichten, 1X16: E.B.E., 1X23: The Erlenmeyer Flask, 2X25: Anasazi, 3X17: Apocrypha, 4X07: Musings of a CSM, 5X02: Redux, 5X13: Patient X

Die Geburt einer Verschwörung

Als eine der geheimen Maßnahmen, die dem Roswell-Vorfall folgten, erachteten die höchsten Machtebenen in den USA es als notwendig, auf die außerirdische Invasion zu reagieren. Es musste mehr über den Feind gelernt werden. Es wurde notwendig, Information zu sammeln. In den späten 1940er und 1950er Jahren arbeiteten viele Mitglieder von ‘MJ-12’ mit Regierungsvertretern zusammen, so zum Beispiel des Verteidigungsministerius und des Außenministeriums. Unter diesen Männern waren C.G.B. Spender, William Mulder und der Mann, den wir nur als Mann mit der tiefen Stimme kennen. Dieser Kern war streng geheim und hatte von seinen Vorgesetzten einen großen Handlungsfreiraum bekommen. Seine Aufgabe bestand darin, alles über die außerirdische Präsenz auf der Erde zu lernen und dabei hoffentlich einen Weg zu finden, wie die Menschheit sich gegen „sie“ verteidigen kann:
Eine Ermittlungseinheit, die mit Handlungsvollmachten ausgestattet war und der sämtliche US-Regierungsbehörden zur Verfügung stand.

Die Sprache der amerikanischen Ureinwohner Navajo wurde zur Archivierung der Aktivitäten dieser Gruppe verwendet. ‘Navajo’ wurde bereits vom US-Militär während des zweiten Weltkriegs als Verschlüsselungsmethode verwendet und war wegen ihrer Einzigartigkeit äußert erfolgreich. Einiger dieser ‚Codesprecher’, wie Albert Hosteen, wurden wieder verwendet.

Auf die gleiche Weise wie die außerirdische Bedrohung geheimgehalten werden musste, durfte die Öffentlichkeit nichts über die Tätigkeiten dieser Gruppe erfahren. In einem heiklen Spiel mit Informationen, sogar unter den höchsten Machtebenen in der Regierung und des Militärs, gab es nur sehr wenige Menschen, die wissen durften, dass Außerirdische existierten. Unter denen, die dieses Wissen teilten, hatten noch weniger Kenntnis von der Sicherheitsresolution 1013. Noch weniger wussten, was die Ermittlungsgruppe vorhatte.

Quellen: historische Berichte, UFO-Geschichten, 1X23: The Erlenmeyer Flask, 2X25: Anasazi, 3X17: Apocrypha, 5X02: Redux

Die Verschwörung innerhalb der Verschwörung

Um die Experimente der Regierung, die nicht von der zivilen Bevölkerung akzeptiert oder vor fremden Ländern geheimgehalten werden sollten, glaubhaft erscheinen zu lassen, wurde für diejenigen, die nichts von der außerirdischen Präsenz auf der Erde wissen, behauptet, dass diese Experimente von Außerirdischen durchgeführt wurden. Es wurde systematisch versucht, handfeste Beweise zu vertuschen. Desweiteren wurden Desinformations- und Diskreditierungskampagnen durchgeführt, die alle “Gläubigen”, lächerlich machen und gleichzeitig jeden abschrecken sollten, der tiefer in die Lügengebäude, die sie errichteten, eintauchen wollte. Gefälschte Photographien wurden erstellt, falsche Berichte verbreitet und den einschlägigen Medien zugespielt. Falschmeldungen wurden einzig und allein zu dem Zweck erstellt, damit diese vom harten Kern der Gläubigen gesehen werden konnten. Die Vereinigten Staaten wurden das Land mit den meisten Berichten über Entführungen durch Außerirdische und UFO-Sichtungen. Diejenigen, die von der Existenz der wahren Außerirdischen wussten, fanden diese Strategie ebenfalls hilfreich: Die Existenz eben dieser Wesen, hinter denen sie her waren, war ein Weg, um die Wahrheit über ihre Existenz noch unmöglicher zu machen.

Quellen: historische Berichte, UFO-Geschichten, 4X24: Gethsemane, 5X02: Redux, 5X03: Redux II

Projekt ‘MK-ULTRA’ und Bewusstseinskontrolle

Inspiriert von den Gedankenkontrollexperimenten, die in der UdSSR, Korea und China durchgeführt wurden, begann die CIA 1953 ein geheimes Forschungsprogramm über Bewusstseinskontrolle, Gehirnmanipulationen und das Lesen von Gedanken mit dem Namen Projekt ‘MK-ULTRA’. Seine zahlreichen Maßnahmen bestanden aus experimentellen Drogen, Folter, die Verwendung von elektronischen Signalen oder auch Hypnose. Das Projekt ‘Stargate’ versuchte die Entwicklung von Fernwahrnehmung. Das Wahrheitsserum wurde entwickelt und an vielen Zivilisten und Mitgliedern des Militärs wurden Experimente durchgeführt, oft ohne deren Zustimmung.
Nachdem die Experimente an Menschen durch die CIA und dem Verteidigungsministerium im Jahre 1974 an die breite Öffentlichkeit gelangten, führte dies zur sofortigen Beendigung vom Projekt ‘MK-ULTRA’.

Doch die Experimente wurden nie beendet, sondern mit anderen Geldmitteln und unter anderem Namen weitergeführt. Immer mit der Rechtfertigung, sie würden die Überlegenheit der USA gegenüber ihren Gegnern gewährleisten. Mehrere Experimente, die zu mehreren Mordfällen führten, (die beispielsweise 1994 durch elektronische Geräte ausgelöst wurden, sowie 1996 ausgelöst durch elektronische Signale, die den Fernsehsignalen hinzugefügt wurden) können alle als Erben des Projektes ‘MK-ULTRA’ betrachtet werden.

Es wurden auch halluzinogene Drogen entwickelt. 1989 wurde eine Droge getestet, die eine spezielle, halluzinogene Reaktion bei der Testperson auslösen konnte. Diese sah kleine graue Männchen. Eine derartige Droge würde äußerst hilfreich sein, um geheime Experimente der Regierung als Aktivitäten außerirdischer Mächte zu tarnen.

Desweiteren wurde vom Militär eine Möglichkeit entwickelt, Erinnerungen gezielt zu löschen, höchstwahrscheinlich basierend auf Technologien, die in den abgestürzten UFOs gefunden wurden. Gepaart mit der Verabreichung von Drogen und Hypnose konnten diese Mittel ein Regierungstestobjekt tatsächlich davon überzeugen, von Außerirdischen entführt worden zu sein.

Die Regierung überwachte alle wissenschaftlichen Entdeckungen, die das Potenzial für eine militärische Verwendung hatten. Sie versuchte – mitunter auch mit Gewalt – Erkenntnisse aus den Bereichen der künstlichen Intelligenz, der Regenerierung menschlichen Gewebes oder der subatomaren Teilchenphysik zu erlangen.

Quellen: historische Berichte, 1X01: Deep Throat, 1X06: Ghost in the Machine, 1X15: Young at Heart, 2X03: Blood, 2X23: Soft Light, 3X10: 731, 3X20: Jose Chung’s “From Outer Space”, 3X23: Wetwired, 5X01: Unusual Suspects, 7X03: The Sixth Extinction

Die Xenotransplantationsexperimente

Eines der Experimente der deutschen Wissenschaftler, die unter Operation Paperclip in die Vereinigten Staaten gebracht worden waren, führte zu Xenotransplantationsexperimenten. Dabei werden Körperteile einer Spezies einer anderen Spezies transplantiert. Dieses spezielle Experiment beinhaltete die Übertragung eines ganzen Organismus, welcher vermutlich in einem der Raumschiffe in Roswell gefunden wurde und mutmaßlich außerirdischen Ursprungs ist. Als die Testobjekte, Mitglieder des US-Außenministeriums, sich diesen Übertragungen widersetzten, wurden sie als Kommunisten diffamiert. Die Hexenjagd, welche von US-Senator McCarthy angeführt wurde, vernichtete nicht nur erfolgreich die sowjetische Bedrohung sondern neutralisierte auch einen ungewollten Feind. Nachdem eine Person von der Regierung zum Kommunisten erklärt worden war, waren damit alle Regierungseinrichtungen, Behörden und Zivilisten gegen ihn und es gab keine Aussicht auf Entkommen.

Quellen: historische Berichte, 5X15: Travelers

Der Beginn der Gentechnik: die Litchfield-Experimente

Die Genbiologie stand noch am Anfang, das Wissen über die Genetik war zu der Zeit noch sehr gering – DNS wurde offiziell im Jahr 1944 und ihre Struktur 1953 entdeckt. Doch schon damals wurde die militärische Anwendung der Genetik für die Schaffung eines überlegenen Supersoldaten vorhergesehen, der widerstandsfähiger und effizienter sein würde. Die Russen begannen ein Programm von einfacher Eugenik, das Kreuzungen zum Gegenstand hatte, um damit spezielle Eigenschaften und Fähigkeiten isolieren zu können. In den Vereinigten Staaten begannen die so genannten Litchfield-Experimente: die ersten menschlichen Klone. Die männlichen wurden ‘Adam’ genannt, die weiblichen ‘Eve’. Eine erhöhte Chromosomenanzahl führte jedoch zu einem gesteigerten, gewalttätigen Verhalten. Schließlich wurde das Projekt beendet und alle übriggebliebenen Eves wurden in einem Gefängnis weggesperrt.

Quellen: historische Berichte, 1X10: Eve

Erste Hybridisierungsversuche

Studien an den Körpern, die in Roswell gefunden wurden, zeigten die biologische Gefahr, welche die außerirdische Präsenz darstellte. Es wurde angenommen, dass die Kolonisierung “nur” aus dem schwarzen Öl bestehen würde, welches jeden Menschen auf der Erde infizieren würde. Das verleitete die Forschungsgruppe zu dem Glauben, dass ein Hybrid am wahrscheinlichsten einen möglichen derartigen Angriff überleben könnte. Darüber hinaus würde ein hybrides Lebewesen auch “konventionelle” (sprich terrestrische) biologische Waffen überstehen können und einen guten Supersoldaten abgeben. Das medizinische Wissen von deutschen und japanischen Wissenschaftlern, die an der Operation Paperclip beteiligt waren, wurde gesammelt und erste Studien zum Thema Hybridisierung wurden unternommen. Das Hauptziel war die Erschaffung eines Lebewesens, das sich gegenüber der außerirdischen Biologie immun erweisen würde. Dies konnte einfach dadurch erzielt werden, dass es in seinem Genom sowohl menschliche als auch außerirdische DNS enthalten würde – ein Alien/Mensch-Hybrid.

Durch die Erfahrungen, die in den Litchfield-Experimenten und dank solcher Menschen wie Victor “der Metzger” Kerber gesammelt werden konnten, waren die Ergebnisse beachtlich. Diese Experimente waren noch keine direkte Genmanipulation, da sie nur das Verabreichen außerirdischen Genmaterials mittels Impfung zum Gegenstand hatten. Die Hoffnung war, dass dies die menschliche Natur der Testobjekte in etwas Übermenschliches verändern würde. Das genetische Material, welches in Strugholds Mine während der Katalogisierung der US-Bevölkerung gesammelt wurde, wurde nicht mehr nur für ihren ursprünglichen Zweck der Markierung verwendet, sondern auch, um die Arbeit der Ärzte, die auf der Suche nach bestimmten genetischen Merkmalen waren, zu unterstützen.

Den Körpern, die in Roswell gefunden wurden, wurde außerirdisches Gewebe entnommen. Die menschlichen Testobjekte wurden unter denen Gefunden, deren Verschwinden am wenigsten Aufmerksamkeit erregen würde: den Armen, den Obdachlosen, den Geisteskranken und den Älteren. Der die Testkandidaten zu Objekten degradierende Codename lautete ‘Die Ware’. Bevor die Experimente begannen, wurde jedem Testkandidaten eine Pockenimpfung verabreicht, die später eine nachträgliche Identifizierung ermöglichen sollte. Tatsächlich führte der Hybridisierungsprozess dazu, dass sich die physische Erscheinungsform der Menschen in etwas veränderte, das sehr stark einem grauen Außerirdischen ähnelte. Dies war einer der Gründe, warum die Experimente letztendlich als Fehlschlag betrachtet wurden. Die Hybriden wurden in vergrabene Eisenbahnwagons gesperrt und mit Hydrogenzyanid, einem Gas, welches die Nazis entwickelten, ermordet.

Die Anstrengungen bei der Hybridisierung wurden jedoch nicht weniger, auch wenn die Ergebnisse zu wünschen übrig ließen. Dr. Ishimaru, der die Identität von ‘Shori Zama’ angenommen hatte, schloss sich dem Projekt etwa im Jahr 1965 an. Das Wissen, das von den menschlichen Experimenten und über die menschliche Leidensfähigkeit gewonnen werden konnte, war groß und so war es dienlich, als John F. Kennedy das Rennen um den ersten Menschen auf dem Mond eröffnete. Die Apollo 11 Mission 1969 war ein erneuter Sieg der Amerikaner über die Sowjets.

Die vietnamesischen Supersoldaten

Ein weiteres Regierungsprojekt mit dem Ziel, einen Supersoldaten zu erschaffen, wurde während des Vietnamkriegs (1965-1973) durchgeführt. Dies geschah auf Parris Island und beschäftigte sich mit Hirnoperationen, die zu Schlafentzug führten. Ziel dabei war es, das Schlafbedürfnis komplett auszuschalten. Die Einheit, an der diese Experimente durchgeführt wurden, wurde nach Vietnam entsandt und war dermaßen erfolgreich dabei, Vietnamesen auszulöschen, dass sie dies ohne Einsatzbefehle immer weiter taten.

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